Durchschnittlicher Monat – April 2022 Rückblick

„Der April macht was er will!“ Diesem Spruch wurde der April 2022 gerecht! Ziemlich wechselhaft mit mehreren kühlen und milden Phasen verlief er abwechslungsreich. In Summe ging ein durchschnittlicher Monat mit 0,1 Grad über dem Mittel zu Ende! Er war der erste Monat des Jahres 2022 der einen Niederschlagsüberschuss brachte! 


Wetterrückblick April 2022

Durchschnittliche Temperatur: 7,2°C (um 0,1°C zu warm)
max. Temperatur: 22,6 °C (am 14. des Monats)
min. Temperatur: -5,4°C (am 04. des Monats)

 

Niederschlag: 78,4 mm (um 16,2 mm zu viel = 126% des 60 Jährigen Mittel)
max. Niederschlag / 24h : 14,0 mm (15. des Monats)

Frosttage (Temp. min <0°C): 6
Gewittertage: 3
Graupeltage (Korngröße <0,5cm): 2
Schneemenge gefallen: 5cm
Schneehöhe höchst gemessen: 3cm (am 03. des Monats)

Sonnenstunden: 190,5 Stunden hat die Sonne im April 2022 geschienen! Das sind um 29,5 Stunden zu viel. Die Prozentuelle Zahl beträgt somit 1118% des 60 jährigen Durchschnitt!

Bericht: (c) Strudengauwetter
Daten: (c) Strudengauwetter (Wetterstation Pabneukirchen)

Frühsommerliche Osterferien?

Morgen beginnen die Osterferien und wir werfen einen Blick auf das Karwochen-Wetter! Spannende Einblicke geben uns momentan die verschiedenen Wettermodelle mit den verschiedenen Wettervarianten Berechnungen! 
Nach dem ECMWF (europäisches Wettermodell) könnte es zum ersten mal dieses Jahres sommerlich mit bis zu 25 Grad werden. Zumindest wurde es von diesem Modell immer wieder berechnet!

Nach dem europäischen Wettermodell gelangt Mitte nächster Woche milde Luft aus dem Süden nach Österreich. Warme Luft aus Afrika strömt dabei zwischen einem Tief über den Britischen Inseln und einem Hoch über Osteuropa direkt in den Alpenraum.

Bis zum Wochenanfang bleibt das Wetter wechselhaft und Fronten wechseln sich einander ab. Es gibt kräftigen bis stürmischen Wind und die Temperaturen sinken auf teils 5 Grad ab. Die Schneefallgrenze wird wieder ein Thema und sinkt am Samstag und Sonntag gegen 600m Seehöhe.

In der neuen Woche baut sich über Teilen Europas ein Hochdruckgebiet auf und in beiden Varianten sowohl ECMWF und GFS (amerikanisches Wettermodell) gelangen wir in den Einflussbereich des Hochdrucks Wetters! Allerdings sind sich die Modelle Temperaturmäßig noch uneins.

Das europäische Wettermodell rechnet am Dienstag einen Warmluftvorstoß nach Mitteleuropa mit Luft aus Afrika! Dabei würden die Höchstwerte immer um 20 Grad und darüber liegen! Die letzten Tage wurden sogar Höchstwerte nahe 25 Grad berechnet. 

Anders sieht es das amerikanische Wettermodell GFS wo die Höchstwerte bei maximal 15 Grad pendeln würde, da würde sich ein Tief über der Iberischen Halbinsel bilden. Dieses zapft zwar ebenfalls warme Luftmassen aus dem Süden an, aber sie gelangt nach Westeuropa. Ein Hoch über Skandinavien würde kräftig dagegenhalten und kühlere Luft aus dem Norden ansaugen, die uns beeinflussen würde!

Bei der GFS Variante würden die Höchstwerte bei maximal 15 Grad liegen und in der Nacht wäre auch Frost möglich!

Der Fahrplan bis zum Palmsonntag scheint mal fixiert zu sein.
Morgen Freitag 8-14 Grad und unbeständig mit immer wieder Regenschauer besonders zum Abend hin. Samstag und Sonntag kühl mit maximal 4 bis 10 Grad und Regen- , Schneeschauer bis 600m Seehöhe. Vor allem am Samstag kräftiger Westwind!
Dann dürfte es bis zur Wochenmitte mal trocken bleiben und vor allem milder mit Werten bis an die 20 Grad. Zum Osterwochenende eventuell wieder unbeständig und kühl?! 
Darüber sind sich wie gesagt die Wettermodelle noch nicht einig und werden noch ihre Varianten neu berechnen und ist reine Glaskugel-Prognose die allerdings auch immer wieder spannend ist!

Sonnigster und Trockenster März seit Messbeginn – Rückblick 2022

Die beständigen Hochdruckgebiete sorgten dafür das der März 2022 mit 206,5 Sonnenstunden als sonnigster und mit nur 9,8mm Niederschlag als trockenster seit 1947 in die Messgeschichte eingeht! Bis zum letzten Tag des Monats lag die Niederschlagsmenge bei nur 2,8mm (2,2mm am 15.3., 0,6mm am 16.3.). Am 31.3. fielen dann nochmals 7,0mm! Ähnlich trocken und sonnig war nur der März im Jahr 1972 mit 205 Sonnenstunden und 12mm Niederschlag! So sonnig ist es normalerweise in den Sommermonaten!


Wetterrückblick März 2022

Durchschnittliche Temperatur: 5,0°C (um 1,9°C zu warm)
max. Temperatur: 19,2 °C (am 23. des Monats)
min. Temperatur: -5,8°C (am 01. des Monats)

 

Niederschlag: 9,8 mm (um 53,8 mm zu wenig = 15% des 60 Jährigen Mittel)
max. Niederschlag / 24h : 7,0 mm (31. des Monats)

Regentage (Tage mit über 0,2mm): 3
Frosttage (Temp. min <0°C): 15

Sonnenstunden: 206,5 Stunden hat die Sonne im März 2022 geschienen! Das sind um 76,5 Stunden zu viel. Die Prozentuelle Zahl beträgt somit 159% des 60 jährigen Durchschnitt!

Bericht: (c) Strudengauwetter
Daten: (c) Strudengauwetter (Wetterstation Pabneukirchen)

Trockenheit im März 2022 – Rekordverdächtig!

Noch ist der März 2022 noch nicht zu Ende, allerdings fehlen bis dato (23.3.2022) 61mm Niederschlag! Sieht man sich die aktuellen Wettermodell-Berechnungen an so dürfte sich das bis zum Monatsende, wenn überhaupt nur minimal ändern! 
Somit würde der März 2022 als trockenster seit Messbeginn 1946 in die Geschichte eingehen! Nur 2,6mm Niederschlag sind bis jetzt gefallen. Den trockensten März gab es mit 12mm im Jahr 1972!

Im Gesamt Jahresvergleich fehlen bis jetzt 73,6mm Niederschlag von Jänner bis März! 

Trotz des aktuell frühlingshaften Wetters sorgt die Trockenheit für einen Stopp im Wachstum der Natur! 
Das Hochdruckgebiet sorgt aktuell in große Teile Europas für wolkenlosen Himmel! 

Das aktuelle Wetter sorgt auch für enorme Tagesgänge bei der Temperatur. (Temperaturunterschied zwischen Tiefst- und Höchstwert an einem Tag an einem Standort)
So gab es heute an unserer Wetterstation Langenbach (Waldhausen) einen Tiefstwert von -6,9 Grad! Der Höchstwert lag bei 20,2 Grad! Somit gab es hier einen Tagesgang von 27,1 Grad! Dazu sorgt die trockene Luft (Luftfeuchtigkeit teilweise bei 15-25%) zwar für fetz blauen Himmel aber für weitere Austrocknung! 

„Hitzewelle“ in der Antarktis:

Um 40 Grad zu warm. Man spricht von einer beispiellosen, und außergewöhnlichen Hitze. Am 18. März sind an der Forschungsstation Concordia -12.2 Grad gemessen worden, für dortige Verhältnisse „eine Hitze“, normalerweise würden wir derzeit hier -60 Grad messen!

Ebenfalls ein Wärmerekord an der Station Wostok: -17.7 Grad – hier gab es übrigens die weltweit tiefste jemals gemessene Temperatur mit -89,2 Grad (gemessen von einer Wetterstation in 2m Höhe).

Ob es sich um ein äußerst unwahrscheinliches Ereignis handle oder es ein Zeichen dafür ist, dass noch mehr passieren werde… man weiß es zur Zeit nicht! Ein Band in ein paar Kilometer Höhe, bestehend aus feuchterer Luft, das auch eben die „Wärme“ transportiert, führt in der „Eiswüste“ zu den hohen Temperaturen.

In der Antarktis wurde 2020 ein Rekord gemessen, +18.3 Grad am 6. Feber auf der Forschungsstation Esperanza.

Die Meereisausdehnung um die Antarktis herum war im Februar noch nie so gering wie heuer (Satellitenmessungen seit 1979). Erstmals unter 2 Millionen Quadratkilometer.

Und wie schaut es in der Arktis (am Nordpol) aus?Hier haben wir schon länger mit der Erwärmung zu kämpfen. Die Temperaturen sind hier bereits im Vergleich zur globalen Durchschnittstemperatur um mehr als das Doppelte gestiegen. Erst im Dezember hatte die WMO (WeltWetterOrganisation) in Werchojansk (Sibirien) die gemessenen +38 Grad vom 20. Juni 2020 bestätigt.


(Quelle „Hitzewelle“ in der Antarktis: Facebook via SigiFink)

6 wärmster Februar – Rückblick 2022

Mit 4,3 Grad über dem Mittel geht der Februar 2022 als sechst-wärmster seit 1946 in die Messgeschichte ein! Kältewellen blieben komplett aus! Stürmisches Nordwestwetter sorgte für ein ausgewogenes Niederschlagsergebnis und vier Sturmtage!

Wetterrückblick Februar 2022

Durchschnittliche Temperatur: 3,4°C (um 4,3°C zu warm)
max. Temperatur: 12,4 °C (am 24. des Monats)
min. Temperatur: -3,7°C (am 14. des Monats)

 

Niederschlag: 48,5 mm (um 3,4 mm zu wenig = 94% des 60 Jährigen Mittel)
max. Niederschlag / 24h : 13,6 mm (06. des Monats)

Schneehöhe gesamt gefallen: 16cm
Schneehöhe höchst gemessen: 12cm (02. des Monats)

Nebeltage: 2
Sturmtage (Böen >60km/h): 4

Frosttage (Temp. min <0°C): 8

Sonnenstunden: 82 Stunden hat die Sonne im Februar 2022 geschienen! Das sind um 12 Stunden zu wenig. Die Prozentuelle Zahl beträgt somit 87% des 60 jährigen Durchschnitt!

Bericht: (c) Strudengauwetter
Daten: (c) Strudengauwetter (Wetterstation Pabneukirchen)

Orkantief „Ylenia“ – 17.02.2022

Heute Donnerstag (17.02.2022) gab es mit der Kaltfront des Orkantiefs „Ylenia“ Sturm und auch sogar Orkanböen im Bezirk Perg und Umgebung! 

Die höchsten Windspitzen an den Wetterstationen im Bezirk:
Burgstall in St. Georgen am Walde 120,7km/h (Orkanstärke)
Dimbach 111km/h (orkanartiger Sturm)
Waldhausen 95km/h (schwerer Sturm)

Die Feuerwehren in Perg, Schwertberg, Mauthausen, Allerheiligen/i.M., Pabneukirchen, St. Georgen/W., Naarn, Ried in der Riedmark, Arbing, Luftenberg und Aisting mussten wegen Sturmschäden ausrücken!

Vor Durchzug der Kaltfront sorgte der Sturm für ziemlich milde Temperaturen! So wurden an der Wetterstation Luftenberg 17 Grad gemessen! Dieser Wert ist für Februar extrem selten!

 

Zu warm – Jänner 2022 Rückblick

Mit 2,8 Grad über dem langjährigen Mittel war der Jänner 2022 deutlich zu mild! Trotz der zu milden Witterung gab es nur 25 Stunden Sonnenschein. Das entspricht nur rund 37 Prozent der üblichen Sonnenscheindauer! 

 

Wetterrückblick Jänner 2022

Durchschnittliche Temperatur: 0,7°C (um 2,8°C zu warm)
max. Temperatur: 11,6 °C (am 02. des Monats)
min. Temperatur: -8,4°C (am 12. des Monats)

 

Niederschlag: 45,4 mm (um 9,2 mm zu wenig = 83% des 60 Jährigen Mittel)
max. Niederschlag / 24h : 12,8 mm (22. des Monats)

Schneehöhe gesamt gefallen: 32cm
Schneehöhe höchst gemessen: 18cm (25. des Monats)

Nebeltage: 3
Graupeltage: 1

Frosttage (Temp. min <0°C): 23
Eistage (Temp. max <0°C): 4

Sonnenstunden: 25 Stunden hat die Sonne im Jänner 2022 geschienen! Das sind um 63 Stunden zu wenig. Die Prozentuelle Zahl beträgt somit 37% des 60 jährigen Durchschnitt!

Bericht: (c) Strudengauwetter
Daten: (c) Strudengauwetter (Wetterstation Pabneukirchen)

Die drei Wetterbeobachter aus dem Strudengau

Artikel und Fotos der BezirksRundschau/Michael Köck

Ebner Reinhard, Peter Schuhbauer, Manuel Aschauer (v.l. Foto: Michael Köck BezirksRundschau)


„Schon als kleiner Bub interessiert“: Drei Wetterfans über ihre Leidenschaft und besondere Phänomene.

REGION STRUDENGAU. Eisiger Wind, Raureif, dichter Nebel. Die BezirksRundSchau stapfte mit Peter Schuhbauer und Reinhard Ebner aus St. Georgen am Walde sowie Manuel Aschauer aus Waldhausen auf den Burgstall, den höchsten Gipfel des Bezirks Perg. Hoch oben auf 949 Metern befindet sich eine der betriebenen Wetterstationen. Seit Jahren ist das Wetter die große Leidenschaft der drei Herren. „Ich interessiere mich schon, seit ich ein kleiner Bub bin“, sagt Schuhbauer. Er ist fasziniert, „wie vielseitig das Wetter ist, zu was die Natur fähig ist“. Aschauer findet es spannend, wenn er „Extremereignisse und seltene Wetter-Erscheinungen beobachten und aufzeichnen kann“. Für Ebner gibt es in allen vier Jahreszeiten „immer wieder was zum Erleben“.

Messnetz mit 25 Stationen

Schuhbauer zeichnet das Wetter in Pabneukirchen seit 2007 auf. Dort kann er auf Aufzeichnungen von Robert Zinterhof sen. zurückgreifen, die bis in den Juli 1946 reichen. Er betreut heute wie die Kollegen mehrere Stationen. 2009 hatte er das Onlineportal Strudengauwetter ins Leben gerufen. „Um die Wetterdaten nicht nur für mich zu sammeln, sondern auch Leute in der Umgebung daran teil haben zu lassen. Strudengauwetter hat mit einer Station in Pabneukirchen angefangen und ist mittlerweile auf ein Messnetz von rund 25 privaten Stationen im Bezirk gewachsen.“ Ziel sei es, Statistiken zu präsentieren, Vorhersagen und Warnungen zu liefern sowie eine regionale Unwetterdatenbank zu erstellen. In der Bevölkerung steige das Interesse an Wetter, Klima und Umweltdaten. Gemessen und aufgezeichnet werden etwa Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Sonnenscheindauer, Windrichtung und -stärke. Neben dem Kernteam kommen Daten weiterer Wetterbeobachter, die privat eine Station betreiben.

„Die Jahres-Durchschnittstemperatur hat sich seit den 1990er-Jahren um rund 1 bis 1,5 Grad erhöht. Extremwetterereignisse steigen deutlich an“, sagt Peter Schuhbauer, Gründer und Leiter des Onlineportals Strudengauwetter.

Der Klimawandel ist in aller Munde. Und die Tendenz zeigt sich auch in unseren Breiten: „Bei der Durchschnittstemperatur ist vor allem ab den 1990er-Jahren ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. So hat sich die Jahres-Durchschnittstemperatur um rund 1 bis 1,5 Grad erhöht. Extremwetterereignisse, wie vor allem längere Dürreperioden/Trockenperioden zugleich aber auch Starkregenereignisse, steigen deutlich an“, weiß Schuhbauer.

Zwei Kilometer weiter 20 Grad kälter

Dennoch gibt es regional teils extreme Unterschiede, die faszinieren: So ergibt sich etwa zwischen Endlasmühle und Burgstall oftmals eine starke Temperatur-Differenz, obwohl die Orte nur zwei Kilometer Luftlinie voneinander entfernt sind. Konkret: Bei sogenannten Inversionswetterlagen im Herbst/Winter kann es in der Endlasmühle – wo sich Kaltluftseen bilden – um 20 Grad kälter sein als 130 Meter Seehöhe weiter oben am Burgstall. Auch kommt es vor, dass an einem bestimmten Ort in kurzer Zeit 100 Millimeter Regen fällt. Während es wenige Kilometer entfernt trocken bleibt. Ein Extrem-Ereignis von 2020: Am 28. Juli hagelte es in Waldhausen vier Zentimeter große Körner, Fallwindböen mit 120 km/h brausten durch die Landschaft. Und was steht uns heuer bevor? Laut Langzeit-Prognosen könnte es im Frühling eher nasser und etwas kühler als im Schnitt werden.

Zur Sache

Auf der Internetseite wetter-strudengau.at und der Facebook-Seite „wetterstrudengau“ liefert das Onlineportal aktuelle Infos. Jeder, der Interesse am Wetter hat, kann sich gerne unter office@wetter-strudengau.at melden und ehrenamtlich mitmachen.

Jahresrückblick: So war das Wetter 2021

Mehr Berichte aus dem Bezirk Perg lesen: meinbezirk.at/perg

Jahresrückblick 2021

Temperatur:

Mit 9,0 Grad im Mittel ging das Jahr 2021 um 2,2 Grad über dem Jahresdurchschnitt und als zwölft-wärmstes Jahr seit Messbeginn 1946 zu Ende! Da die Jahre 2015, 2018, 2019 und 2014 der Reihe nach die Wärmsten der Messgeschichte in Pabneukirchen sind ist 2021 das „kühlste“ Jahr seit den letzten 8 Jahren!

Die Monate im Überblick: Januar (Abw. +1,7°C), Februar (Abw. +2,6°C), März (Abw. +0,9°C), April (Abw. -0,7°C), Mai (Abw. -1,7°C), Juni (Abw. +4,7°C), Juli (Abw. +1,7°C), August (Abw. -0,3°C), September (Abw. +2,4°C), Oktober (Abw. +1,0°C), November (Abw. +1,5°C) und Dezember (Abw. +2,2°C). Nur der April, Mai und August brachten eine negativ Abweichung der Temperatur zusammen!

Die höchste Temperatur 2021 im Bezirk Perg wurde am 6. Juli an der Wetterstation Perg/Thurnhof mit 35,2 Grad und die Tiefste am 15. Februar an der Wetterstation St. Georgen am Walde/Endlasmühle mit -18,5 Grad gemessen!

Es gab 49 Sommertage (Temp. Maxima über 25 Grad), 11 Tropentage (Temp. Maxima über 30 Grad), 94 Frosttage (Temp. Minima unter 0 Grad) und 14 Eistage (Temp. Maxima unter 0 Grad).


Niederschlag:

Die Trockenheit im Februar, März, April, Juni, September, November und Dezember konnte vor allem im Sommer ausgeglichen werden! Somit ergibt sich eine Gesamt Jahresniederschlagsmenge von 816mm (94%)! Das sind um 50mm weniger als im Durchschnitt.


Es gab überdurchschnittlich viele Gewitter (33 Tage mit Gewittern an der Wetterstation Pabneukirchen) mit oftmals Hagel oder Graupel. Besonders war der 21. Juni mit Hagel von bis zu 3cm im Nordosten des Bezirkes Perg! Auch am 17. und 18. Juli gab es ein besonderes Wetterereignis mit Starkregen von bis zu 100mm im Bezirk Perg!


Im Jahr 2021 fielen gesamt 184cm Schnee. Die höchste Schneehöhe an der Wetterstation Pabneukirchen gab es am 26. Jänner mit 15cm.


Sonne:


Der Sonnenschein war fast ausgeglichen bzw. leicht überdurchschnittlich. Mit 1940,5 Stunden hat die Sonne im Jahr 2021 um 195,5 Stunden (111%) mehr vom Himmel gelacht! An 16 Tagen gab es dichten Nebel!

Sturm:

Am 29. Juni richtete dieser im Zuge die größten Schäden in St. Georgen am Walde an! Es gab im Zuge eines Gewitters an der Wetterstation Burgstall Böen mit 111km/h, an der Wetterstation Endlasmühle 102,6 km/h (Bemerkung – Graben) und im Ortsteil Birkenbichl 96km/h! In Dimbach wurden an der Wetterstation 103km/h gemessen!

Deutlich zu trüb und mild- Dezember Rückblick 2021

Als elfter zu warmer Dezember in Folge geht er mit 2,2 Grad über dem Mittel in die Messgeschichte ein! Mit nur 18% der üblichen Sonnenscheindauer ist er viel zu trüb verlaufen. Dennoch gab es auch ein Defizit bei der Niederschlagsmenge mit nur 59% des Mittels! 
12,6 Grad gab es am Silvestertag an der Wetterstation Pabneukirchen! Genau so warm war es am 31.12. zuletzt im Jahr 1987 an der Wetterstation Pabneukirchen! Wärmer war es zu Silvester seit Messbeginn 1946 in Pabneukirchen noch nie! An der Wetterstation in Mitterkirchen gab es 17,3 Grad als Höchstwert!

Wetterrückblick Dezember 2021

Durchschnittliche Temperatur: 1,4°C (um 2,2°C zu warm)
max. Temperatur: 12,6 °C (am 31. des Monats)
min. Temperatur: -8,1°C (am 23. des Monats)

 

Niederschlag: 42,6 mm (um 30,5 mm zu wenig = 59% des 60 Jährigen Mittel)
max. Niederschlag / 24h : 7,4 mm (25. des Monats)

Schneehöhe gesamt gefallen: 18cm
Schneehöhe höchst gemessen: 8cm (09. des Monats)

Nebeltage: 4

Frosttage (Temp. min <0°C): 19
Eistage (Temp. max <0°C): 1

Sonnenstunden: 10 Stunden hat die Sonne im Dezember 2021 geschienen! Das sind um 47 Stunden zu wenig. Die Prozentuelle Zahl beträgt somit 18% des 60 jährigen Durchschnitt!

Bericht: (c) Strudengauwetter
Daten: (c) Strudengauwetter (Wetterstation Pabneukirchen)