Der meteorologische Frühling 2026 (März bis Mai) war im Strudengau von außergewöhnlich viel Sonnenschein, anhaltender Trockenheit und überdurchschnittlichen Temperaturen geprägt. Besonders die Monate März und April verliefen extrem trocken, während der Mai trotz kräftiger Gewitter zum Monatsende ebenfalls unter dem Niederschlagsmittel blieb. Insgesamt zählt der Frühling 2026 zu den markantesten der vergangenen Jahrzehnte.
🌡️ Temperatur
Mit einer durchschnittlichen Frühlingstemperatur von 10,4 °C lag der Frühling rund 1,4 °C über dem Klimamittel 1991–2020. Alle drei Monate verliefen zu warm, besonders der Mai fiel deutlich überdurchschnittlich aus.
- Höchste Temperatur: 31,1 °C (26. Mai)
- Tiefste Temperatur: –1,0 °C (30. April)
- Frosttage: 3
- Sommertage (≥ 25 °C): 10
- Hitzetage (≥ 30 °C): 1
Der Frühling brachte bereits Ende Mai den ersten Hitzetag des Jahres und einen frühen Vorgeschmack auf den Sommer.
🌧️ Niederschlag
Mit insgesamt nur 100,4 mm Niederschlag fielen im Frühling lediglich rund 48 % des üblichen Niederschlags. Gegenüber dem langjährigen Mittel fehlten etwa 103,8 mm Regen.
- März: 10,4 mm
- April: 13,0 mm
- Mai: 77,0 mm
Besonders bemerkenswert war die anhaltende Trockenheit im März und April. Erst die Gewitter und Unwetter zum Monatsende im Mai brachten größere Niederschlagsmengen. Trotzdem blieb der Frühling insgesamt deutlich zu trocken und führte regional zu Problemen bei der Wasserversorgung.
☀️ Sonnenstunden
Der Frühling 2026 war außergewöhnlich sonnig. Insgesamt wurden 770,1 Sonnenstunden registriert. Das entspricht rund 140 % des langjährigen Mittels.
- März: 200,7 Stunden
- April: 255,6 Stunden
- Mai: 313,8 Stunden
Besonders hervorzuheben:
- 3.-sonnigster März seit Messbeginn
- 3.-sonnigster April seit Messbeginn
- Sonnigster Mai seit Messbeginn 1946
⛈️ Besondere Wettertage
- Nebeltage: 10
- Gewittertage: 4
- Graupeltage: 2
Trotz der Trockenheit kam es vor allem Ende Mai zu mehreren kräftigen Gewittern und lokalen Unwettern.
Fazit
Der meteorologische Frühling 2026 geht im Strudengau als außergewöhnlich sonnig, deutlich zu warm und sehr trocken in die Wetterstatistik ein. Die Trockenheit erreichte insbesondere im März und April extreme Ausmaße und setzte die bereits seit 2025 bestehende Niederschlagsarmut fort. Gleichzeitig sorgten Rekordwerte bei der Sonnenscheindauer und frühsommerliche Temperaturen für einen der markantesten Frühlinge der jüngeren Messgeschichte.
📍 Bericht & Datenquelle:
(c) Strudengauwetter – Wetterstation Pabneukirchen







