Historischer Hitzetag: Österreich knackt erstmals die 41-Grad-Marke – auch Pabneukirchen mit neuem Temperaturrekord

STRUDENGAU/PABNEUKIRCHEN. Der 4. August 2026 wird als historischer Tag in die österreichische Wettergeschichte eingehen. Noch nie seit Beginn der Messungen vor über 259 Jahren wurden in Österreich derart hohe Temperaturen registriert. Erstmals wurde an einer offiziellen Wetterstation die 40-Grad-Marke deutlich überschritten.

Mit 41,0 Grad in Wien-Stammersdorf wurde der bisherige österreichische Temperaturrekord von 40,5 Grad, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg, übertroffen. Insgesamt registrierte die GeoSphere Austria an neun offiziellen Wetterstationen Temperaturen von über 40 Grad.

Auch Pabneukirchen schreibt Wettergeschichte

Nicht nur österreichweit, sondern auch im unteren Mühlviertel wurden neue Rekorde aufgestellt. An der Wetterstation in Pabneukirchen wurden am Dienstag um 16:49 Uhr exakt 37,8 Grad gemessen. Damit wurde der bisherige Stationsrekord von 37,5 Grad, der seit dem 5. Juli 1950 Bestand hatte, übertroffen.

Besonders bemerkenswert: Drei der vier heißesten Tage seit Messbeginn im Jahr 1946 wurden innerhalb der vergangenen fünf Tage gemessen. Ein deutlicher Hinweis darauf, wie außergewöhnlich intensiv diese Hitzewelle ausfiel.

Regional vielerorts knapp 40 Grad

Auch zahlreiche private Wetterstationen im Bezirk Perg registrierten außergewöhnlich hohe Temperaturen. Entlang des Donauraums wurden unter anderem in Perg, Mitterkirchen und Baumgartenberg Höchstwerte um 40 Grad knapp 41 Grad gemessen.

Zusätzlich sorgten verbreitete Tropennächte mit Tiefstwerten von über 20 Grad, örtlich sogar über 25 Grad, dafür, dass sich Gebäude und Böden kaum mehr abkühlen konnten. Die Hitzebelastung war dadurch sowohl tagsüber als auch in den Nachtstunden außergewöhnlich hoch.

Trockenheit verschärft sich weiter

Neben den Rekordtemperaturen bereitet vor allem die anhaltende Trockenheit zunehmend Sorgen. Ein flächendeckender Landregen blieb in den vergangenen Wochen aus. Die Böden trocknen immer weiter aus, die Wald- und Flurbrandgefahr befindet sich auf einem hohen Niveau und auch in der Landwirtschaft werden die Auswirkungen immer deutlicher sichtbar.

Juli 2026 – Rekordsonne, extreme Trockenheit und einer der heißesten Juli seit Messbeginn

Der Juli 2026 war im Strudengau ein Monat der Extreme. Er verlief außergewöhnlich trocken, so sonnig wie noch nie zuvor und zählte zu den wärmsten Julimonaten der Messgeschichte. Mit nur 11,8 mm Niederschlag wurde der bisher trockenste Juli seit Messbeginn 1946 mit großem Abstand registriert. Gleichzeitig sorgten 335,1 Sonnenstunden für einen neuen Rekord bei der Sonnenscheindauer.

Zum Monatsende erreichte die Hitze ihren Höhepunkt: Am 31. Juli wurden 37,2 °C gemessen – die zweithöchste Temperatur, die jemals in Pabneukirchen aufgezeichnet wurde. Heißer war es nur am 5. Juli 1950 mit 37,5 °C. Mit einer Durchschnittstemperatur von 20,6 °C belegt der Juli 2026 gemeinsam mit den Jahren 1995 und 2024 Platz 4 der wärmsten Julimonate seit Beginn der Aufzeichnungen.


☁️ Wetterrückblick Juli 2026 – Strudengau

🌡️ Temperaturen

  • Durchschnittstemperatur: 20,6 °C
    (+1,4 °C über dem Mittel 1991–2020)
  • Höchstwert: 37,2 °C (am 31. Juli)
  • Tiefstwert: 8,3 °C (am 24. Juli)
  • Einordnung:
    ▪️ 4.-wärmster Juli seit Messbeginn 1946 (gemeinsam mit 1995 und 2024)
    ▪️ Zweithöchste jemals gemessene Temperatur in Pabneukirchen

🌧️ Niederschlag

  • Gesamtniederschlag: 11,8 mm
    (–99,4 mm = nur 11 % des Klimamittels)
  • Max. Tagesniederschlag: 4,8 mm (am 8. Juli)
  • Einordnung:
    ▪️ Trockenster Juli seit Messbeginn 1946 – mit großem Abstand

☀️ Sonnenstunden

  • 335,1 Sonnenstunden
    (+90,1 Stunden = 137 % des Solls)
  • Einordnung:
    ▪️ Sonnigster Juli seit Messbeginn

⛈️ Besondere Wettertage

  • Gewittertage: 2
  • Sommertage (≥ 25 °C): 17
  • Hitzetage (≥ 30 °C): 6

📍 Bericht & Datenquelle:
(c) Strudengauwetter – Wetterstation Pabneukirchen

 

Juni 2026 – Rekordhitze, außergewöhnlich sonnig und einer der wärmsten seit Messbeginn

Der Juni 2026 war im Strudengau ein Monat der Superlative. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,9 °C war er der drittwärmste Juni seit Messbeginn 1946 – nur die Jahre 2019 (21,3 °C) und 2003 (20,1 °C) verliefen noch wärmer. Besonders die ausgeprägte Hitzewelle im letzten Monatsdrittel ließ die Temperaturen auf Rekordniveau steigen. Am 28. Juni wurden 36,0 °C gemessen – die höchste jemals registrierte Junitemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen. Seit 1946 wurde überhaupt nur dreimal eine höhere Temperatur gemessen, der Rekord liegt bei 37,5 °C im Juli 1950.

Auch die Sonne zeigte sich außergewöhnlich häufig. Mit 304,2 Sonnenstunden zählt der Juni 2026 zum fünftsonnigsten Juni seit Messbeginn. Trotz zahlreicher Gewitter zum Monatsende erreichte der Niederschlag nahezu das langjährige Mittel. Die anhaltende Hitzewelle sorgte jedoch für doppelt so viele Hitzetage wie in einem durchschnittlichen Juni.


☁️ Wetterrückblick Juni 2026 – Strudengau

🌡️ Temperaturen

  • Durchschnittstemperatur: 19,9 °C
    (+2,3 °C über dem Mittel 1991–2020)
  • Höchstwert: 36,0 °C (am 28. Juni)
  • Tiefstwert: 6,8 °C (am 12. Juni)
  • Einordnung:
    ▪️ 3.-wärmster Juni seit Messbeginn 1946
    ▪️ Höchste jemals gemessene Junitemperatur (36,0 °C)

🌧️ Niederschlag

  • Gesamtniederschlag: 94,2 mm
    (–5,9 mm = 94 % des Klimamittels)
  • Max. Tagesniederschlag: 21,8 mm (am 3. Juni)

☀️ Sonnenstunden

  • 304,2 Sonnenstunden
    (+73,2 Stunden = 132 % des Solls)
  • Einordnung:
    ▪️ 5.-sonnigster Juni seit Messbeginn

⛈️ Besondere Wettertage

  • Gewittertage: 7
  • Graupeltage: 1
  • Sommertage (≥ 25 °C): 16
  • Hitzetage (≥ 30 °C): 10
    ▪️ Doppelt so viele Hitzetage wie in einem durchschnittlichen Juni

📍 Bericht & Datenquelle:
(c) Strudengauwetter – Wetterstation Pabneukirchen

Meteorologischer Frühling 2026 – Rekordsonne, große Trockenheit und deutlich zu warm

Der meteorologische Frühling 2026 (März bis Mai) war im Strudengau von außergewöhnlich viel Sonnenschein, anhaltender Trockenheit und überdurchschnittlichen Temperaturen geprägt. Besonders die Monate März und April verliefen extrem trocken, während der Mai trotz kräftiger Gewitter zum Monatsende ebenfalls unter dem Niederschlagsmittel blieb. Insgesamt zählt der Frühling 2026 zu den markantesten der vergangenen Jahrzehnte.

🌡️ Temperatur

Mit einer durchschnittlichen Frühlingstemperatur von 10,4 °C lag der Frühling rund 1,4 °C über dem Klimamittel 1991–2020. Alle drei Monate verliefen zu warm, besonders der Mai fiel deutlich überdurchschnittlich aus.

  • Höchste Temperatur: 31,1 °C (26. Mai)
  • Tiefste Temperatur: –1,0 °C (30. April)
  • Frosttage: 3
  • Sommertage (≥ 25 °C): 10
  • Hitzetage (≥ 30 °C): 1

Der Frühling brachte bereits Ende Mai den ersten Hitzetag des Jahres und einen frühen Vorgeschmack auf den Sommer.


🌧️ Niederschlag

Mit insgesamt nur 100,4 mm Niederschlag fielen im Frühling lediglich rund 48 % des üblichen Niederschlags. Gegenüber dem langjährigen Mittel fehlten etwa 103,8 mm Regen.

  • März: 10,4 mm
  • April: 13,0 mm
  • Mai: 77,0 mm

Besonders bemerkenswert war die anhaltende Trockenheit im März und April. Erst die Gewitter und Unwetter zum Monatsende im Mai brachten größere Niederschlagsmengen. Trotzdem blieb der Frühling insgesamt deutlich zu trocken und führte regional zu Problemen bei der Wasserversorgung.


☀️ Sonnenstunden

Der Frühling 2026 war außergewöhnlich sonnig. Insgesamt wurden 770,1 Sonnenstunden registriert. Das entspricht rund 140 % des langjährigen Mittels.

  • März: 200,7 Stunden
  • April: 255,6 Stunden
  • Mai: 313,8 Stunden

Besonders hervorzuheben:

  • 3.-sonnigster März seit Messbeginn
  • 3.-sonnigster April seit Messbeginn
  • Sonnigster Mai seit Messbeginn 1946

⛈️ Besondere Wettertage

  • Nebeltage: 10
  • Gewittertage: 4
  • Graupeltage: 2

Trotz der Trockenheit kam es vor allem Ende Mai zu mehreren kräftigen Gewittern und lokalen Unwettern.


Fazit

Der meteorologische Frühling 2026 geht im Strudengau als außergewöhnlich sonnig, deutlich zu warm und sehr trocken in die Wetterstatistik ein. Die Trockenheit erreichte insbesondere im März und April extreme Ausmaße und setzte die bereits seit 2025 bestehende Niederschlagsarmut fort. Gleichzeitig sorgten Rekordwerte bei der Sonnenscheindauer und frühsommerliche Temperaturen für einen der markantesten Frühlinge der jüngeren Messgeschichte.

📍 Bericht & Datenquelle:
(c) Strudengauwetter – Wetterstation Pabneukirchen

Auffällige Wolkenstruktur bei Dimbach während der Gewitterfront

Über Dimbach wurde am 31. Mai 2026 gegen 16:23 Uhr eine markante abgesenkte Wolkenstruktur beobachtet. Nach bisherigen Informationen könnte es sich um eine Funnel Cloud bzw. eine rotierende Wall Cloud gehandelt haben. Ob tatsächlich ein Bodenkontakt bestand und somit ein Tornado vorlag, lässt sich derzeit nicht bestätigen.

Die Gewitterfront brachte allgemein eine enorme Dynamik mit sich. Neben Hagel und Starkregen wurden in Burgstall sowie Dimbach/Gassen orkanartige Böen von bis zu 113 km/h gemessen.

Solltet ihr die Wolkenstruktur ebenfalls beobachtet haben oder über weitere Fotos, Videos oder Informationen verfügen, freuen wir uns über eure Zusendungen. Besonders interessant sind Beobachtungen zu möglicher Rotation am Boden oder etwaigen Schäden.

📸 Danke an Christoph Hader für das Foto und an alle, die uns laufend Bilder, Videos und Messwerte übermitteln

Mai 2026 – Rekordsonne, große Wärme und Trockenheit prägen den Wonnemonat

Der Mai 2026 war im Strudengau ein außergewöhnlicher Monat. Mit einer Durchschnittstemperatur von 15,2 °C war er der wärmste Mai seit 2018 und belegt Platz 6 der wärmsten Mai-Monate seit Messbeginn 1946. Gleichzeitig wurde mit 313,8 Sonnenstunden ein neuer Rekord aufgestellt – noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen war ein Mai sonniger.

Trotz eines sehr nassen Monatsendes verlief der Mai insgesamt etwas zu trocken. Besonders bemerkenswert: Rund zwei Drittel des gesamten Monatsniederschlags fielen erst in den letzten Tagen des Monats durch kräftige Gewitter und Unwetter. Die langanhaltende Trockenheit führte regional bereits zu Problemen bei der Wasserversorgung. Neben viel Sonnenschein brachte der Monat auch den ersten Hitzetag des Jahres mit Temperaturen über 30 Grad.


☁️ Wetterrückblick Mai 2026 – Strudengau

🌡️ Temperaturen

  • Durchschnittstemperatur: 15,2 °C
    (+1,9 °C über dem Mittel 1991–2020)
  • Höchstwert: 31,1 °C (am 26. Mai)
  • Tiefstwert: 2,3 °C (am 13. Mai)
  • Einordnung:
    ▪️ Wärmster Mai seit 2018
    ▪️ 6.-wärmster Mai seit Messbeginn 1946

🌧️ Niederschlag

  • Gesamtniederschlag: 77 mm
    (–14 mm = 85 % des Klimamittels)
  • Max. Tagesniederschlag: 27,8 mm (am 30. Mai)
  • Besonderheit:
    ▪️ Rund zwei Drittel des Monatsniederschlags fielen erst zum Monatsende durch Gewitter und Unwetter.
    ▪️ Trotz der Niederschläge blieb die Trockenheit vielerorts ein Thema.

☀️ Sonnenstunden

  • 313,8 Sonnenstunden
    (+89,8 Stunden = 140 % des Solls)
  • Einordnung:
    ▪️ Sonnigster Mai seit Messbeginn 1946

⛈️ Besondere Wettertage

  • Gewittertage: 3
  • Graupeltage: 1
  • Sommertage (≥ 25 °C): 10
  • Hitzetage (≥ 30 °C): 1

📍 Bericht & Datenquelle:
(c) Strudengauwetter – Wetterstation Pabneukirchen

 

Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen am 30. Mai 2026

⛈️⚡ Wetterbilanz des Gewittertages am 30. Mai 2026

Mehrere kräftige Gewitterzellen zogen am Nachmittag des 30. Mai 2026 über Teile des unteren Mühlviertels hinweg. Dabei kam es lokal zu intensivem Starkregen, Hagel mit bis zu 2 cm Korngröße sowie Sturmböen von bis zu 80 km/h 🌧️🧊🌬️

Besonders betroffen war ein Streifen von:
📍 Pabneukirchen
📍 Bad Kreuzen
📍 Grein
📍 Dimbach
📍 Waldhausen

Die größten gemessenen Niederschlagsmengen:

🌧️ 56,6 mm Bad Kreuzen / Kollroßdorf
🌧️ 55,0 mm Pabneukirchen / Obereisendorf
🌧️ 52,2 mm Waldhausen / Zeithofer
🌧️ 50,6 mm Bad Kreuzen
🌧️ 39,6 mm Grein / Ponegger

🚒 Auch die Feuerwehren standen im Einsatz. Gemeldet wurden unter anderem Vermurungen, Überflutungen und umgestürzte Bäume in Grein, St. Georgen am Walde, Allerheiligen, Perg und Waldhausen.

April 2026 – Sehr trocken, außergewöhnlich sonnig und leicht zu warm im Strudengau

Der April 2026 zeigte sich im Strudengau von einer ungewöhnlichen Seite. Der Monat verlief sehr trocken, außergewöhnlich sonnig und insgesamt leicht zu warm. Mit nur 13 mm Niederschlag zählt er zu den trockensten Aprilmonaten seit Messbeginn 1946 (Platz 6). Gleichzeitig wurde mit 255,6 Sonnenstunden der drittsonnigste April der Messgeschichte verzeichnet.

Trotz der dominierenden stabilen Wetterlage gab es vereinzelt auch typische Aprilerscheinungen wie kurze Gewitter, Graupel sowie einzelne Frostnächte zum Monatsende.


☁️ Wetterrückblick April 2026 – Strudengau

🌡️ Temperaturen

  • Durchschnittstemperatur: 9,5 °C
    (+0,6 °C über dem Mittel 1991–2020)
  • Höchstwert: 21,2 °C (am 10. April)
  • Tiefstwert: –1,0 °C (am 30. April)
  • Frosttage: 3

🌧️ Niederschlag

  • Gesamtniederschlag: 13 mm
    (–37,7 mm = nur 26 % des Klimamittels)
  • Max. Tagesniederschlag: 8 mm (am 10. April)
  • Einordnung:
    ▪️ 6.-trockenster April seit 1946

☀️ Sonnenstunden

  • 255,6 Sonnenstunden
    (+65,6 Stunden = 135 % des Solls)
  • Einordnung:
    ▪️ 3.-sonnigster April seit Messbeginn

🌫️ Besondere Wettertage

  • Nebeltage: 7
  • Gewittertage: 1
  • Graupeltage: 1

📍 Bericht & Datenquelle:
(c) Strudengauwetter – Wetterstation Pabneukirchen

 

März 2026 – Extrem trocken, außergewöhnlich sonnig und deutlich zu warm im Strudengau

Der März 2026 stach im Strudengau deutlich aus der Klimareihe hervor. Der Monat verlief extrem trocken, außergewöhnlich sonnig und deutlich zu warm. Mit einer Durchschnittstemperatur von 6,4 °C zählt er zu den wärmsten Märzmonaten seit Messbeginn und liegt auf Platz 5, gleichauf mit den Jahren 1981, 2012 und 2025.

Besonders auffällig war die anhaltende Trockenheit: Mit nur 10,4 mm Niederschlag war es der zweit trockenste März seit Messbeginn 1946, nur 2022 war noch trockener. Gleichzeitig zeigte sich die Sonne außergewöhnlich häufig, der Monat belegte Platz 3 der sonnigsten Märzmonate. Auch die milden Nächte stachen hervor: Es wurde das wärmste März-Temperaturminimum seit Messbeginn verzeichnet.

☁️ Wetterrückblick März 2026 – Strudengau

🌡️ Temperaturen

  • Durchschnittstemperatur: 6,4 °C
    (+1,8 °C über dem Mittel 1991–2020)
  • Höchstwert: 16,6 °C (am 10. März)
  • Tiefstwert: 0,4 °C (am 28. März)
  • Einordnung:
    ▪️ Platz 5 der wärmsten Märzmonate seit 1946
    ▪️ Wärmstes März-Temperaturminimum seit Messbeginn

🌧️ Niederschlag

  • Gesamtniederschlag: 10,4 mm
    (–57,9 mm = nur 15 % des Klimamittels)
  • Max. Tagesniederschlag: 5,4 mm (am 25. März)
  • Einordnung:
    ▪️ 2.-trockenster März seit Messbeginn
    ▪️ Nur 2022 war trockener (9,8 mm)

☀️ Sonnenstunden

  • 200,7 Sonnenstunden
    (+63,7 Stunden = 147 % des Solls)
  • Einordnung:
    ▪️ 3.-sonnigster März seit Messbeginn

🌫️ Besondere Wettertage

  • Nebeltage: 3

📍 Bericht & Datenquelle:
(c) Strudengauwetter – Wetterstation Pabneukirchen

 

Meteorologischer Winter 2025/26 – Sehr trocken, außergewöhnlich sonnig und insgesamt zu mild im Strudengau

Der meteorologische Winter 2025/26 (Dezember 2025 bis Februar 2026) verlief im Strudengau außergewöhnlich trocken, sehr sonnig und insgesamt zu mild, auch wenn es zwischendurch markante winterliche Phasen gab. Die ausgeprägte Trockenheit aus dem Jahr 2025 setzte sich damit nahtlos über den Winter fort.

🌡️ Temperatur

Die durchschnittliche Wintertemperatur lag bei rund 0,9 °C und damit 0,9°C über dem Klimamittel der Periode 1991–2020. Während der Jänner nochmals einen klassischen Wintermonat darstellte, sorgte vor allem der deutlich zu milde Februar für die positive Abweichung.
Die tiefste Temperatur des Winters wurde mit –14,2 °C am 12. Jänner gemessen, das höchste Wintermaximum bereits frühlingshaft mit 16,2 °C am 27. Februar.

🌧️ Niederschlag

Mit insgesamt nur 75,8 mm Niederschlag (45% des Solls) verlief der Winter deutlich zu trocken. Insgesamt fehlen 94,2mm Niederschlag.  In allen drei Monaten wurden unterdurchschnittliche Mengen registriert, besonders der Dezember fiel extrem trocken aus. Der Winter zählt damit zu den trockensten der letzten Jahrzehnte im Strudengau.

☀️ Sonnenstunden

Ein herausragendes Merkmal war die Sonnenscheindauer. Insgesamt wurden 229,1 Sonnenstunden (117% des Solls) verzeichnet – deutlich mehr als im langjährigen Mittel. Besonders der sehr sonnige Dezember und der sonnigste Jänner seit 2014 prägten die Winterbilanz.

❄️ Schnee

Trotz der Trockenheit fiel im Winter insgesamt 74 cm Neuschnee. Der Großteil davon entfiel auf den Jänner. Die höchste gemessene Schneehöhe betrug 20 cm, eine durchgehend geschlossene Schneedecke blieb jedoch meist nur von kurzer Dauer.

🌫️ Besondere Wettertage

  • Frosttage: 57

  • Eistage: 14

  • Nebeltage: 33

Besonders der Dezember trug mit außergewöhnlich vielen Nebeltagen zu diesem hohen Wert bei.


Fazit

Der meteorologische Winter 2025/26 geht im Strudengau als sehr trockener, außergewöhnlich sonniger und insgesamt zu milder Winter in die Statistik ein. Längere Kälteperioden blieben aus, während Trockenheit, hohe Sonnenscheindauer und ein früher Übergang zu frühlingshaften Temperaturen den Charakter dieses Winters bestimmten.


📍 Bericht & Datenquelle:
(c) Strudengauwetter – Wetterstation Pabneukirchen